Feuert das Baukindergeld die Preise weiter an?

Das Baukindergeld war schon vor der Einführung von vielen Seiten harsch kritisiert worden. Die Immobilienbranche warnt jetzt: Die Förderung treibt die Immobilienpreise weiter in die Höhe.
Durch das Baukindergeld werden Häuser, Wohnungen und Grundstücke aus Sicht der Immobilienbranche noch teurer. Verkäufer schlagen die Prämie einfach auf die Verkaufspreise auf, so teilt es der Zentrale Immobilien-Ausschluss in Berlin mit. Ebenfalls erhalten viele Familien den Zuschuss, die ihn eigentlich nicht nötig hätten, ergänz der Verband.

Baukindergeld feuert Preise weiter an
Baukindergeld feuert Preise weiter an

Viele Anträge auf Baukindergeld

Pro Kind gibt es beim Baukindergeld über zehn Jahre insgesamt 12.000 Euro. Erwartungsgemäß wurde das von  der KfW im Auftrag der Bundesregierung ausgezahlte Baukindergeld stark nachgefragt.
Nach einem Gutachten des Verband steigen die Mieten weiterhin an. Wer im Herbst 2018 umgezogen ist, muss pro Quadratmeter 3,9 Prozent mehr ausgeben als im Jahr zuvor. Die Spannte ist aber groß. Sie reicht von 4,54 Euro im Kreis Höxter bis 16,54 Euro in München.

Preisniveau steigt aufgrund von Baukindergeld

Auch die Bundesbank meldet stark angestiegene Immobilienpreise. Innerhalb der Städte habe sich der Preisauftrieb etwas verlangsamt, außerhalb der Städte seien die Preise aber verstärkt angestiegen.
„Das Preisniveau bei Eigentumswohnungen und Häusern in den Städten ist bereits überaus hoch. Es passt, dass sich die Wohnungsnachfrage in das Umland verlagert hat“, sagt Vorstandsmitglied der Magna Real Estate Ag, David Liebig.

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Mittlerweile warnt die Bundesbank vor starken Übertreibungen bei den Immobilienpreisen in den deutschen Städten. In den deutschen Metropolen liegen die Preise nach ihrer Einschätzung zwischen 15 und 30 Prozent über dem angemessenen Niveau.

 

 

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